Hilfe bei Alkoholproblemen
Seit ihrer Gründung stehen die Guttempler in Deutschland Menschen bei, die zur Überwindung ihrer Probleme mit dem Alkohol Hilfe benötigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Probleme mit dem eigenen Konsum zu tun haben, oder ob man die Hilfe sucht, weil der Partner oder die Partnerin, Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter, ein Freund oder Kollege Probleme mit dem Alkohol hat.
Der erste Schritt hierzu ist meist ein Anruf bei einem Guttempler vor Ort, der mit dem Hilfesuchenden gemeinsam die möglichen weiteren Schritte berät. Dies kann sein:
- ein Gespräch mit dem Hilfesuchenden bei sich zu Hause oder an einem anderen Ort
- ein Besuch des Hilfesuchenden bei einer Guttempler-Gemeinschaft
- eine weitere Vermittlung an eine Guttempler-Gesprächsgruppe
- die Empfehlung einer Beratungsstelle
- die Kontaktvermittlung zu einer ambulanten oder stationären therapeutischen Einrichtung
In den Guttempler-Gemeinschaften finden sich Menschen, die aus eigener Erfahrung wissen, wie mühsam der Weg zur Befreiung von Suchtproblemen sein kann. In den Gesprächen mit diesen Menschen findet der Hilfesuchende Orientierungsmöglichkeiten für seinen eigenen Weg. Oft hilft schon das Erlebnis, mit seinen Problemen gar nicht so allein zu sein, wie man bisher geglaubt hat. Dass Probleme mit dem Alkohol bewältigt werden können, erlebt der Hilfesuchende hautnah in der Gemeinschaft von Menschen, die diese Erfahrung bereits hinter sich gebracht haben. Das gibt Mut und Kraft, den eigenen Weg neu zu beschreiten.
Für intensivere Gespräche bieten die Guttempler darüber hinaus weitere Gesprächsgruppen an. Hier treffen sich Menschen mit akuten Alkohol- oder anderen Suchtproblemen. Auch hier helfen das gemeinsame Gespräch, die Erfahrungen der anderen bei der Suche nach dem eigenen Weg. Vertraulichkeit ist bei allen Hilfeangeboten der Guttempler selbstverständlich oberstes Gebot.
Etwa einer von vieren, die eine Guttempler-Gemeinschaft oder Gesprächsgruppe besuchen, kommt ohne weitere professionelle Hilfe vom Alkohol los. Für die anderen stehen die Guttempler selbstverständlich bereit, Kontakte zu Beratungsstellen oder therapeutischen Einrichtungen zu vermitteln. Nach dem Abschluss einer möglichen Therapie bieten sich die Guttempler-Gemeinschaften wiederum an, die Freizeit mit Partner und Kind(ern) in einem alkoholfreien Umfeld zu gestalten.
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